© Ellen Nemetz

Der fünfte Beautyflohmarkt hat vergangenen Sonntag am Badeschiff in Wien von 11:00 – 16:00 Uhr stattgefunden. Für mich war es das erste Mal als Ausstellerin und ich war ehrlich überwältigt von den Mengen an Beautyprodukten, welche teilweise in mehreren Koffern angekarrt wurden.

Ich möchte euch heute einen kleinen Einblick des Beautyflohmarktes aus der Sicht einer Ausstellerin geben.

Über die Annonce auf der Facebook Seite des Beautyflohmarktes, dass man sich ab dem 18.10.13 00:00 Uhr als Ausstellerin für den Beautyflohmarkt anmelden kann hat mich sehr gefreut.

Da ich am Rande mitbekommen hatte, dass der Andrang auf die Aussteller Plätze recht groß sein würde, bin ich an diesem Abend extra länger aufgeblieben, um auf jeden Fall einen Platz zu ergattern.

Wie ihr aus diesem Artikel schließen könnt war ich erfolgreich, sonst hätte ich euch heute „nur“ aus der Sicht eines Besuchers berichten können.

Die Organisatorinnen waren von Anfang an sehr bemüht und haben alle Austellerinnen auf Facebook in eine gesonderte „Beautyflohmarkt Wien Aussteller“ Gruppe eingeladen, in der man seine eventuell aufkommenden Fragen stellen konnte und sie einem rasch beantwortet wurden.

Tische wurden zu Verfügung gestellt, man musste wirklich nur seinen „Kram“ mitnehmen, für Deko war man selbst zuständig.

Diesmal wurde erstmalig 1€ Eintrittsgebühr verlangt, was zu Beginn Unruhe und teilweise Unverständnis ( „…. möchte ja nur durchgehen und schauen und habe keine eindeutige Kaufabsicht….“) zur Folge hatte.
Doch nach der Erklärung, dass dies nicht die Idee der Organisatorinnen war, sondern eine Bedingung des Badeschiffs fand man sich damit ab und die Sache war gegessen.
Ich habe im Vorfeld einige Freundinnen angesprochen ob sie nicht ein paar Beautyprodukte haben, die sie sonst nur entsorgen würden bzw. los werden wollen und welche unbenutzt, original verpackt oder nur einmal ausprobiert wurden.
„Ja, ja ich schau‘ DANN…“, war die Antwort die ich von den meisten erhielt. Dieses DANN zog sich ewig hin, plötzlich war der 01. Dezember und alle waren überrascht, dass die Zeit so schnell vergangen war und ich sie nicht nochmals erinnert hatte.
So ging ich nun, mit einem großen Hallhuber Sack und meinen großteils No-Name Produkten bepackt, zum Badeschiff, meine Mutter im Schlepptau, damit sie mir beim Aufbau hilft.
Zur Sicherheit hatte ich ein paar meiner handgemachten Handycover eingesteckt, damit mein Stand nicht komplett leer aussieht.
Vorort wurden die Tische verteilt und zu Beginn war ich etwas schockiert wie klein ein Einzeltisch war, hatte ihn am Ende aber nur halb befüllt.
Der Andrang war anfangs sehr groß, aber allgemein waren es, meines Empfindens nach, deutlich weniger Besucher als beim letzten Beautyflohmarkt im Sommer.
Meine Erwartungen waren nicht besonders groß und ich wurde in der Annahme, dass die BesucherInnen generell eher auf der Suche nach High-End Produkten sind, bestätigt. Ich wollte lediglich die Standgebühr von 10€ wieder einnehmen was ich auch geschafft habe (bei den 10€ allein ist es auch nicht geblieben).
Am Ende des Events haben die Organisatorinnen eine Box aufgestellt und uns die Chance gegeben alle nicht verkauften Produkte einem Frauenhaus zu spenden, was ich eine fantastische Idee fand und auch getan habe.
Mein abschließendes Fazit: High-End Produkte gehen wesentlich besser weg, aber auch mit No-Name Artikeln kann man sich ein bisschen dazu verdienen. Traut euch!

Seid ihr selbst auch dort gewesen?